10. April 2017

Die Streckenführung

Schemaplan L-NetzDie aktuellen Planungen konzentrieren sich auf das sogenannte „L-Netz“. Sie umfassen in Ost-West-Richtung die Stecke Herzogenaurach – Erlangen-Büchenbach – Erlangen Zentrum sowie die Strecke von Erlangen nach Nürnberg entlang der B4. Hierbei stellt die StUB keine Konkurrenz zur bestehenden S-Bahn dar, vielmehr erschließt sie beispielsweise mit dem Uni-Südgelände und dem Siemens Campus Erlangen neue Fahrgastpotentiale. An der Haltestelle „Am Wegfeld“ schließt die StUB an das Nürnberger Straßenbahnnetz an. So werden für Fahrgäste aus Erlangen und dem Nürnberger Norden attraktive Direktverbindungen geschaffen.

Planungstiefe

Es handelt sich bei der vorliegenden Trasse um eine Machbarkeitsstudie; also eine grobe Planung ohne baureife Detailtiefe. Abweichungen vom jetzigen Zustand sind im weiteren Planungsfortschritt möglich.

Details

StUB-L-Netz © VGN

Die bestehende Planung als Grundlage des Zuschuss-Rahmenantrags sieht vor, die StUB von der Haltestelle „Am Wegfeld“ über Reutles entlang der B4 nach Tennenlohe und von dort aus zur Erlanger Südkreuzung zu führen. Dabei werden unter anderem das Südgelände der Fredrich-Alexander-Universität mit der Technischen Fakultät und der Siemens Campus erschlossen. Von der Südkreuzung biegt die StUB auf die Nürnberger Straße ein und erschließt die Innenstadt mit den Erlangen Arcaden. Nach Unterquerung der Bahnlinie erreicht sie die Westseite des Hauptbahnhofs mit Anschluss an den Regional- und Fernverkehr und wird vom westlichen Ende der Werner-von-Siemens-Straße aus über den Regnitzgrund nach Alterlangen und Büchenbach geführt. Dort erschließt sie entlang des Adenauerrings große Wohngebiete. Nach der Querung der A3 erschließt die StUB in Herzogenaurach Haundorf, Herzo Base, die Zeppelinstraße, Rathgeberstraße, Glockengasse, Bahnhofstraße und endet nach insgesamt 25,36 km Trassenlänge am Alten Bahnhof.

Die skizzierte Trasse ist Grundlage des Zuschuss-Rahmenantrages und unser Ausgangspunkt für die weiteren Planungen. An mehreren Stellen im Streckenverlauf wird untersucht, ob Varianten einen insgesamt höheren Nutzen bringen können als die Referenztrasse. Über diese Untersuchungen wird öffentlich in Dialogforen und politischen Gremien berichtet.

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